Programm 13 2012

Jüdische Populärkultur in der Frühen Neuzeit

Barbara Staudinger, Einführung. Was gesammelt wird – zur Konstruktion einer „Populärkultur“ durch die Jüdische Volkskunde

Rebekka Voß, Hebräisch „Zehn Stämme“ vs. jiddisch „Rote Juden“. Ausdruck divergenter Konzepte in Hoch- und Populärkultur?

Rotraud Ries, Volks- oder Elitenkultur? Torawimpel vom 17. bis zum 19. Jahrhundert

Evi Michels, Ist jiddisches Theater zwischen 1555 und 1876 grundsätzlich Volkstheater?

Martha Keil, Hakhschara we-Hag’ala – koscher und tauglich für Pessach. Die Sakralisierung von Alltagsgegenständen in rabbinischen Quellen des spätmittelalterlichen Aschkenas

Daniel Stein Kokin, Der Sambatjon-Fluss. Transformationen eines Mythos in der frühen Neuzeit

Naomi Feuchtwanger-Sarig, A Study in Two and Three Dimensions. Illuminated Manuscripts as Historical Sources

Noa Sophie Kohler, Religion als Freizeitaktivität. Zum Alltag der Juden im deutschen Raum in der frühen Neuzeit

Astrid Lembke, Eine Leiche im Keller. Das Narrativ der Dämonenhochzeit im Sefer Qav ha-Yaschar

Joseph Bamberger, Narrative, Folklore und Geschichte. Jüdische und christliche Legenden im historischen Kontext

Schlussdiskussion und Themenfindung für 2013

Konzeption und Programmplanung: Barbara Staudinger (Institut für jüdische Geschichte Österreichs, St. Pölten), Rebekka Voß (Seminar für Judaistik, Goethe-Universität, Frankfurt a.M.), Rotraud Ries (Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken, Würzburg)

Programm-Faltblatt

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